Plagegeister
Wir, die Urlauber von Rhodos,
kennen dieses Problem mit den Plagegeistern zu Genüge.
Gemeint ist – die Stechmücke.
Die Stechmücke ( Culicidae )
hat über 2000 Arten. In Mitteleuropa kommen 104 Arten vor.
Das namengebende Merkmal der Stechmücken
ist das Stechen zum Saugen von Blut bei Warm- und Kaltblütern. Die dabei
aufgenommenen Proteine sind zur Produktion der Eier erforderlich. Entsprechend
saugen nur die weiblichen Stechmücken Blut. Ansonsten ernähren sie sich - wie
auch die Männchen, von Nektar und anderen süßen Pflanzensäften.
Eine
Verwechselungsmöglichkeit besteht mit anderen Zweiflüglern, vor allem mit
Zuckmücken und Wiesenschnaken, die Stechmücken in ihrem Aussehen ähneln, die
jedoch kein Blut saugen.
Beim Stich einer Stechmücke
kann eine sehr geringfügige Schmerzempfindung zustande kommen, wenn der in die
Haut eindringende Stechrüssel (Proboscis) einen Schmerznerv trifft oder streift
und das betreffende Nahrungsopfer den Stich bewusst wahrnimmt. Allerdings
spielen beim Menschen hinsichtlich der dabei dann empfundenen Schmerzintensität
diesbezüglich im Gehirn abgespeicherte Vorerfahrungen und emotionale
Bewertungen des miterlebten Stichs eine nicht unwesentliche Rolle.
Erheblich lästiger ist die
in der Regel kurze Zeit nach dem Stich auftretende und gewöhnlich auf die
Einstichstelle begrenzte allergische Reaktion. Diese ist zumeist verbunden mit
einem mehr oder minder starken Juckreiz. Beides wird von den Proteinen
ausgelöst, welche die Stechmücke in die Saugstelle einspritzt, um das Gerinnen
des Blutes zu verhindern. Oft bildet sich an der Einstichstelle für einige
Stunden eine Quaddel. Diese Quaddeln entstehen nach dem Stich durch die
Ausschüttung von körpereigenem Histamin.
Es wird gelegentlich
behauptet, dass diese Proteine bei Temperaturen ab 45 °C zerstört würden,
weshalb es als Hausmittel genügen sollte, eine nicht zu heiße Tasse Tee oder
Kaffee für etwa eine Minute an die betroffene Stelle zu halten. Danach wäre
lediglich der Einstich noch zu sehen, doch der Juckreiz sollte verschwinden und
der Stich innerhalb von ein bis zwei Tagen verheilen. Bisher gibt es noch keine
wissenschaftlichen Studien, die einen solchen Effekt eindeutig bestätigen. Seit
etwa 2007 sind stiftförmige Geräte mit AA-Batterie auf dem Markt, die frontseitig
ein Heizelement mit etwa 5 mm Durchmesser tragen. Ein Timer ermöglicht die
dosierte Erhitzung der Haut nach einem Stich, um denselben behaupteten
Wirkmechanismus auszulösen.
Tipps gegen Stechmücken:
1. Man bleibt zu Hause. ---- Schade,
Urlaub auf Rhodos wäre schöner.
2. Diverse Sprays ---- Stinken und
helfen nicht wirklich.
3. Räucherspiralen ---- Helfen etwas,
aber stinken und man erstickt fast.
4. Ouzo trinken ---- Hilft gewiss – nur
man muss soviel trinken, das man so betrunken ist und somit die Schmerzen und
den Juckreiz nicht spürt. Also fast klinisch Tod.
5. Elektronische „Mückenpieper“ ----
Helfen wenig und für sensibel hörende Leute, sehr unangenehm.
6. Licht an ---- Wirkt relativ gut –
nur wer schläft schon gerne bei Licht.
7. Bettdecke als Vollkörperkondom ----
Wirkt 100%, nur wird zu warm und man bekommt kaum Luft zum Atmen.
8. E........ ---- Die beste Lösung.
Was ist ein E........ ??
Und, wie wirkt es??
Ein E........,
im folgenden E genannt.
Der E ist ein Zeitgenosse,
der sich während der Urlaubssaison auf unserer Lieblingsinsel „Rhodos“ tummelt.
Nicht so lästig wie die Stechmücke, aber auch ein Plagegeist. Deshalb besonders
geeignet zur Vertreibung der Stechmücken.
Man nehme ein oder mehrere
E´s und spendiert Ihnen 2 Flaschen „deutsches Bier“.
Dann, als sozial hilfreicher
Deutscher, lässt man diese E´s natürlich nicht auf der Strasse liegen, sondern
gewährt Ihnen, zum Ausnüchtern, die Übernachtung im eigenen Hotelzimmer.
Nun kommt der
Mückenvertreibereffekt. Da betrunkene E´s sowieso nackt schlafen, legt man
diese vor das Fußende vom Hotelbett. Die Folge ist, das man beruhigt vor den
Mücken schlafen kann, denn diese stürzen sich mit Vorliebe auf betrunkene E´s.
Nach dem Ausschlafen spendiert man den E´s noch 2 Flaschen „deutsches Bier“ und
bringt Sie dorthin, wo man sie aufgegabelt hat. Erwacht der E dann irgendwann
aus seinem Rausch, weiß er eh nichts mehr und ärgert sich nur über die Mücken,
von denen wohl sein „Dicker Kopf“ stammt.
Diese Methode ist sehr
umweltfreundlich und zudem preiswerter als alle anderen Methoden!!!!!
Zu beachten:
Man nehme nur volljähriger
E´s, die anderen sind unwirksam und gesetzlich verboten. Und, am besten wirken
weibliche E´s, denn die haben bessere Landemöglichkeiten für Stechmücken und
kommen mit der Hälfte der Zutat, „deutsches Bier“ aus.